Wahl des Bezirksbürgermeisters und seiner Stellvertreter im Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach widerspricht dem Wählerwillen

Bei der Kommunalwahl 2021 gab es im Wahlbezirk zwei besonders hervorstechende Ergebnisse. Während unter den Parteien nur die Grünen eine leichte Verbesserung erzielen konnten, hat keine Partei einen klar erkennbaren Auftrag, die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister zu stellen erhalten.

Auffällig ist jedoch, dass der Kandidat der CDU Thorsten Wendt für das Amt des Bezirksbürgermeisters und die Kandidatin der BIBS Tatjana Jenzen herausragende Zustimmung der Wähler erlangen konnten. 

Während Thorsten Wendt mit 2292 und Tatjana Jenzen mit 1083 Stimmen deutlich aus dem Feld der Kandidaten herausstechen, haben die von SPD und Grünen zum Bezirksbürgermeister und dessen Stellvertreter gewählten Peter Chmielnick (404), Sonja Lerche (586) und Bernd Sternkieker (140) deutlich weniger Zustimmung erhalten. 

Vor diesem Hintergrund wäre eine parteiübergreifende Abstimmung aus demokratischem Anstand geboten. Da dies von SPD und Grünen jedoch abgelehnt wurde, haben CDU, BIBS und FDP versucht, ihre Kandidaten gemäß dem Votum der Bürger als Bezirksbürgermeister und dessen Stellvertreter gemeinsam einzusetzen. Leider ist dieses Unterfangen in der Bezirksratssitzung am 18.11.2021 gescheitert. 

Unser Anliegen ist nicht die Parteipolitik. Auch ohne entsprechende Titel gilt unser Angebot: Wir sind und bleiben Ihre Ansprechpartner im Stadtbezirk für Ideen, Sorgen und zur Gestaltung unserer Ortschaften, auf die Sie sich verlassen können!

CDU Fraktion , BIBS Fraktion und  FDP im Stadtbezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach“

Mit freundlichen Grüßen

Michael Berger stellv. Fraktionsvorsitzender

CDU Fraktion Wabe-Schunter-Beberbach

Tel.: 0179 4641427

Mehr als 40 Helferinnen und Helfer im Naturschutzgebiet Riddagshausen aktiv

Am Samstag, den 09. Oktober, trafen sich mehr als 40 Erwachsene, Jugendliche und Kinder, um wie schon in den vergangenen zehn Jahren in einer Herbstaktion verschiedene Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet durchzuführen. Insgesamt fünf Gruppen waren den ganzen Vormittag mit Freischneidern, Sägen, Ast- und Rosenscheren und Greifern zum Müllsammeln unterwegs, bis ein zünftiges Mittagessen den Einsatz an der frischen Luft nach rund 4 Stunden beendete.

Diese Aktion wurde wieder vom Team des Natuerlebnisszentrums Haus Entenfang der Stadt Braunschweig organisiert und von der Rangerin Anke Kätzel geleitet, die viele Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Wabe Schunter und des Fördervereins Riddagshausen – Naturschutz und Bürgerschaft e. V. – sowie mehrere weitere Personen begrüßen konnte, die einer Ankündigung in Zeitung und Internet gefolgt waren. In den vergangenen Jahren habe sich hier ein harter Kern von mehr als zwei Dutzend Aktiven gebildet, für welche die Pflege im Naturschutzgebiet zu einer regelmäßigen Aufgabe gehöre, berichtete Anke Kätzel in ihren Grußworten. 

Im Mittelpunkt der Pflegemaßnahmen stand der Bereich um den Libellenpfad in der Nähe von Schäfer’s Ruh. Der Steg, der um einen Graben und einen kleinen Tümpel führt, war im vergangenen Sommer ganz von Weiden, Erlen und Schilf umwachsen worden, so dass der Steg kaum noch zu betreten war und der Blick in Richtung Schapenbruchteich verstellt war. 

Mit Motorsäge und Freischneider schnitten zahlreiche helfende Hände Gehölze und Schilf ab und schichteten diese in der Nähe auf drei großen Haufen auf. Hier soll das Material verrotten, dabei Wärme entwickeln und Kleintieren ein neues und warmes Zuhause bieten. Die Sicht vom Libellenpfad ist nun wieder in alle Richtungen frei, jedoch ist der Steg selbst noch gesperrt, weil unbekannte Randalierer einige Pfosten und damit auch die Absturzsicherung zerstört haben. Außerdem haben sie auch die Bänke der benachbarten Sitzgruppe demoliert; allerdings sind diese inzwischen von der Stadt Braunschweig durch neue Bänke ersetzt worden. Der Steg wird ebenfalls in Kürze repariert.

Weiterhin erneuerten zwei Gruppen Absperrungen (Balustraden) in der Nähe des Vogelbeobachtungsturms am Schapenbruchteich und an einem kleinen Teich am Nehrkornweg. Die Absperrungen waren nach vielen Jahren Standzeit verrottet, sind aber wichtig für die Besucherlenkung, indem sie verhindern, dass Besucher die Wege verlassen, abseits der erlaubten Wege durch das Naturschutzgebiet streifen und die Natur stören. Zum Bau der Balustraden wurde unbehandeltes Material aus dem Naturschutzgebiet verwendet.

Die vierte Gruppe war mit Ast- und Rosenscheren unterwegs und hat die Wege rund um das Haus Entenfang von tief herabhängenden Ästen und auf die Wege hineinreichenden Zweigen befreit.

Und last but not least waren auch die Müllsammler wieder unterwegs. Zwei große Müllsäcke voll Flaschen, Plastikabfälle, Papier und sonstigem Unrat kamen auf den Wegen rund um die großen Teiche im Naturschutzgebiet zusammen. Es ist doch erstaunlich und erschreckend, was Besucher des Naturschutzgebietes so alles wegwerfen. Anschließend wurde der Müll getrennt und recyclingfähige Stoffe wie Glas und Papier den Wertstoffsammelbehältern zugeführt. 

Die Aktion hat allen Helfern wie immer viel Spaß gemacht und das Ergebnis der Arbeit kann sich wieder einmal sehen lassen.

Fotograf: Jürgen Eickmann